Anschaffungskosten

Die Anschaffungskosten sind die Aufwendungen, die geleistet werden, um einen Vermögensgegenstand zu  erwerben und ihn in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen (vgl. § 255 Abs. 1 HGB). Hierzu zählen neben dem Anschaffungspreis ohne abzugsfähige Umsatzsteuer auch alle Nebenkosten (z.B. Provisionen, Zoll, Maklergebühr) sowie die nachträglichen Anschaffungskosten (z.B. Erschließungsbeiträge), soweit sie dem Vermögensgegenstand einzeln zugeordnet werden können. Preisminderungen (z.B. Rabatte, Skonti, Preisnachlässe) sind abzusetzen, soweit sie dem Vermögensgegenstand einzeln zugeordnet werden können.

Die Anschaffungskosten bilden zusammen mit den Herstellungskosten die handelsrechtliche (vgl. § 253 Abs. 1 HGB) und steuerrechtliche (§ 6 EStG) Wertobergrenze von Vermögensgegenständen  bzw. Wirtschaftsgütern.