Anschaffungswertprinzip

Das Anschaffungswertprinzip ist ein Bewertungsprinzip des Bilanzrechts und gilt für alle Gegenstände des Anlage- und Umlaufvermögens (vgl. § 253 Abs. 1 HGB). Demnach sind Vermögensgegenstände höchstens mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten (bzw. bei abnutzbaren Anlagegütern die fortgeführten Anschaffungskosten), vermindert um Abschreibungen, anzusetzen. Das Anschaffungswertprinzip ist eingeschränkt durch die fair value-Bewertung.