Sanierungsgewinn

Ein Sanierungsgewinn entsteht beim Schuldner, wenn auf eine nicht werthaltige Forderung verzichtet wird. Die Ausbuchung der Verbindlichkeit führt beim Schuldner zu einem Ertrag (Sanierungsgewinn), der grundsätzlich zu versteuern ist. Die Finanzverwaltung kann jedoch gem. BMF-Schreiben vom 27. März 2003 (IV A6 – S 2140 – 8/03) auf die Erhebung der Einkommen- oder Körperschaftsteuer aus sachlichen Billigkeitsgründen verzichten. Für Zwecke der GewSt ist ein gesonderter Antrag bei den betroffenen Gemeinden zu stellen.


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