Durch den stetig wachsenden grenzüberschreitenden Austausch von Lieferungen und Leistungen im Unternehmensverbund wirken sich unternehmensinterne Verrechnungspreise vermehrt unmittelbar auf die Verteilung des Steuersubstrats zwischen den beteiligten Staaten aus. Da innerhalb eines Unternehmens aufgrund der gesellschaftsrechtlichen Verflechtung der Konzerngesellschaften grundsätzlich kein Interessensgegensatz besteht, könnten die Preise für Lieferungen und Leistungen im Konzern (z.B. Warenlieferungen, Dienstleistungen, Überlassung von immateriellen Vermögenswerten, Gewährung von Darlehen etc.) so gewählt werden, dass die Gewinne von denjenigen Konzerngesellschaften mit den niedrigsten Steuersätzen realisiert werden. Mithilfe der Verrechnungspreise nach dem sog. Fremdvergleichsgrundsatz werden angemessene Leistungskonditionen zwecks wertschöpfungsgerechten Verteilung des Gewinns eines multinationalen Unternehmens unterstellt und auf die am konzerninternen Leistungsaustausch involvierten Gesellschaften in den einzelnen Staaten verteilt. Diese Weiterbildung vermittelt Ihnen online praxisorientiertes und fundiertes Wissen zu den Grundlagen, den Dokumentationspflichten sowie den Methoden der Verrechnungspreise – für Mitarbeiter im Unternehmen, wie auch für all diejenigen, die in der Steuerberatung tätig sind.

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